Internes Audit


Erfolgsfaktoren für internes Audit

Internes Audit, also die Ist-Analyse von Abläufen und Prozessen durch einen geschulten Mitarbeiter des Unternehmens sowie die Optimierung dieser Abläufe, stellt ein wirksames System dar die Qualität der Arbeit kontinuierlich auf einem hohen Niveau zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt der Auditor gewisse Eigenschaften und Fertigkeiten und kann den Mitarbeitern vermitteln, dass es nicht um Überwachung und “Bespitzelung” geht, sondern um die Beseitigung von Problemen und Störungen.

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Wichtig im internen Audit ist:

Es muss eine Kooperation mit den Mitarbeitern stattfinden, damit sie nicht das Gefühl haben, schuldig zu sein. Im Vordergrund steht die Partnerschaft, so dass auch die Mitarbeiter motiviert werden genau auf die Arbeitsabläufe zu schauen und an Verbesserungen aktiv mitzuwirken. Auf diese Weise versuchen sie auch nicht dem Audit bzw. dem QM selbst mit der Begründung auszuweichen, dafür hätten sie keine Zeit oder es würde nichts bringen.

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Wir haben keine Zeit für QM:

Dieses Argument wird in einigen Fällen dennoch auftauchen und hier muss der Auditor mit einer ausgewogenen Balance aus Kooperation und Führung deutlich machen, dass kein Weg daran vorbei führt und das Problem behandelt und behoben wird – zum Besten für alle Beteiligten und mit einem positiven Ergebnis.

Unparteilichkeit des internen Auditors:

Ein interner Auditor sollte nicht in seinem eigenen Arbeitsbereich eingesetzt werden um seine Neutralität zu wahren. Somit wirkt er auch für die Mitarbeiter glaubwürdiger und sie sind eher bereit, entdeckte Schwachstellen als Chance für Optimierungen zu sehen.

Interne Audits regelmäßig durchführen

Audits sollten regelmäßig durchgeführt werden, nicht nur, wenn etwas vorgefallen ist. Auf diese Weise bleibt die Qualität stets auf hohem Niveau und Schwierigkeiten werden relativ zeitnah entdeckt, bevor sie sich ernsthaft auf den ganzen Betrieb auswirken.

Verhalten von Internen Auditoren

An sein Verhalten werden hierbei hohe Anforderungen gestellt: einerseits fair und kollegial, andererseits durchsetzungsfähig und kompetent. Fingerspitzengefühl ist gefragt. Es existieren 10 Leitlinien, denen ein guter Auditor folgen sollte:

  • 1. gut auf den zu auditierenden Bereich vorbereiten.
  • 2. das Ziel des Audits im Auge behalten.
  • 3. die Kriterien für erolfgreoche Audits festlegen.
  • 4. Aufwand und Nutzen müssen ausgewogen sei.
  • 5. immer an Tatsachen halten..
  • 6. Ursachen für Abweichungen ermitteln,.
  • 7. auf das Wesentliche konzentrieren.
  • 8. partnerschaftlich verhalten.
  • 9. auf richtige Kommunikation achten.
  • 10.immer auf dem Laufendenhalten.

Dies ist, menschlich gesehen, nicht wenig, aber ein Auditor, der diesen Leitlinien folgen kann, bringt das Qualitätsmanagement und damit das gesamte Unternehmen ein großes Stück nach vorn.

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