IMS


IMS – Integrierte Managementsysteme

Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Zusammenführung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche eines Unternehmens in eine neue Einheit: neben dem Qualitätsmanagement sind das das Umweltmanagement und der Arbeitsschutz. Alle drei Bereiche werden nach den bewährten Normen des Qualitätsmanagements erfasst und in eine gemeinsame Form gegossen.
Arbeits- und Umweltschutz in einem Betrieb stellen ohnehin bereits festgeschriebene Anforderungen an die Mitarbeiter; alle Abläufe müssen dokumentiert werden, um die existierenden Auflagen zu erfüllen.
Sicherheitsvorschriften für

  • gefährliche Arbeiten,
  • Entsorgungsauflagen
  • für Gefahrstoffe,
  • Verhalten im Notfall –

diese und weitere wichtige Aspekte sind fest definiert. Und somit haben sie schon die erste Stufe zur Integration in ein Qualitätsmanagementsystem erreicht.
Die QM-Einführung kann hier als Katalysator dienen für die Integration der anderen beiden Bereiche ins Qualitätsmanagement. Wenn für alle Bereiche die Prozesse beschrieben und dokumentiert werden, können gleichzeitig die Schnittstellen erfasst und gebündelt werden. Die Beteiligten werden staunen, wie viele Berührungspunkte es zwischen den drei Bereichen gibt und wie viel Klarheit und Struktur es bringt, wenn alles als Einheit betrachtet wird.
Die Managementsysteme für die Bereiche ähneln einander sehr, zum Beispiel die Prozessbeschreibungen und das Handbuch, so dass eine Integration ohne großen Arbeitsaufwand möglich ist. Die Vorteile liegen auf der Hand:
Die Mitarbeiter erkennen, wie sehr die Teilbereiche ineinander greifen, dass nichts isoliert abläuft und wie wichtig Kooperation ist. Jeder fühlt sich für alles verantwortlich und nicht nur für seinen eigenen Bereich.
Das Unternehmen profitiert von gebündelten, gestrafften Abläufen, die nahtlos ineinandergreifen.
Alle Beteiligten verfügen über denselben Wissensstand, der außerdem viel höher ist als bei einzeln agierenden Abteilungen.
Der QM-Beauftragte hat es sehr viel leichter seine Aufgaben zu erfüllen, weil erstens die Struktur des Qualitätsmanagements nun in allen Bereichen greift und zweitens keine Abteilung an einer anderen vorbei arbeitet.
Auf diese Weise entsteht ohne Zauberei ein neues Ganzes, das vorhandenes Potential wirksam integriert.