Qualitätsmanagment Studie

Wo steht das Qualitätsmanagement aktuell und wohin führt es uns?

Diese wichtige Frage bildet die Grundlage für die Studie „Trends im Qualitätsmanagement“ der proXel GmbH. Hierzu befragte das Unternehmen 61 Teilnehmer aus den Bereichen des produzierendes Gewerbes, der Automobilindustrie, der Elektrotechnik und dem Dienstleistungssektor. 60 % dieser Betriebe beschäftigen über 1000 Mitarbeiter.

Qualitätsmanagement gewinnt kontinuierlich an Bedeutung und wird als Instrument zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen gesehen. Zu diesen Herausforderungen gehören u.a. der steigende Kostendruck, die Kundenerwartungen und die Globalisierung des Wirtschaftslebens. Gerade aus dem letztgenannten Aspekt ergibt sich der Bedarf für international gültige und anerkannte Normen. Gleichzeitig planen immer mehr Unternehmen das Qualitätsmanagement nicht mehr nur intern einzusetzen (38%), sondern über ihre eigene Wertschöpfungskette hinaus (67 %).

kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Die Studie gibt dem Leser zahlreiche Ergebnisse statistischer Erhebungen an die Hand. So wenden beispielsweise derzeit 59 % der befragten Unternehmen den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) als Qualitätsmanagement-Instrument an und 49 % ein spezielles Qualitätsmanagement-System wie jene aus der ISO 9000-Reihe.
Als strategische Mittel bei der Umsetzung eines Qualitätsmanagement-Systems setzen knapp 60 % der Betriebe die Integration von kunden- und lieferantenbezogenen Prozessen an die erste Stelle, gefolgt vom KVP mit 48 %. In vielen Betrieben wächst derzeit das Bewusstsein für diese Strategien, weshalb diese Zahlen mittelfristig stark ansteigen werden. Im Gegensatz hierzu werden sehr anspruchsvolle und aufwändige Qualitätsmanagement-Ansätze wie das EFQM oder das TQM als unwichtiger eingestuft.
Ein wesentlicher Aspekt des Qualitätsmanagement im Allgemeinen besteht in der Integration der unterschiedlichen Abteilungen eines Unternehmens. Dieses Bestreben nimmt laut der Studie ständig zu. Gegenwärtig umfasst diese Integration vor allem die Kernbereiche wie Produktion und Vertrieb. Abteilungen wie die Buchhaltung und Entsorgung rangieren bislang an unterer Stelle, was sich dementsprechend noch ausweiten muss. Andere Schwerpunkte des Qualitätsmanagement wie die Ermittlung von Kennzahlen oder das projektorientierte Arbeiten gewinnen ebenfalls stetig an Bedeutung


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